Weblog aus dem Alltag beim Bestatter

Zunächst muss ich all jene Enttäuschen die humorvolle Darstellungen des Bestattungswesens im Stil des Bestatterweblog von Peter Wilhelm suchen, auch diejenigen welche auf der Suche nach den rar gesäten technischen Infos zur Thanatopraxie sind muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen.

Die hier veröffentlichten Geschichten entsprechen weitgehend den Erlebnissen die ich während einer fünfmonatigen Beschäftigung bei einem lokalen Bestattungsinstitut erfahren durfte, ich möchte hier auf keinen Fall den Eindruck erwecken dass alle Bestattungsinstitute so arbeiten sondern lediglich meine Erlebnisse Teilen.

Warnung: Wer das Trugbild vom pietätvollen Umgang mit Verstorbenen behalten möchte sollte jetzt die Gläser seiner rosa Brille reinigen, kurz durchatmen und fröhlich weiter im Netz surfen.

Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen meiner Berichte. Fragen zum Thema beantworte ich – sofern mir das mit meinem begrenzten Fachwissen möglich ist – natürlich gerne.

Hinweis:

Namen und Handlungsorte sowie der zeitliche Ablauf wurden verändert um meine Privatsphäre, die Identität meines früheren Arbeitgebers und auch die der Hinterbliebenen und deren Verstorbener zu schützen.

Auch möchte ich hier noch einmal darauf hinweisen, dass längst nicht alle Beerdigungsinstitute so Arbeiten wie ich es erlebt habe.

Desweiteren distanziere ich mich ausdrücklich vom „Original“ Bestatterweblog, möchte aber nicht unerwähnt lassen dass die Bücher von Herrn Wilhelm und sein  Bestatterweblog damals zu meiner Entscheidung für den Beruf beigetragen haben.

Alle in den Beiträgen erwähnten Personen sind rein fiktiv und jegliche Ähnlichkeit mit bestehenden Personen oder Firmen ist rein zufällig.